Impulse für Unterstützung im Lockdown Teil 3

1. Ätherische Öle Gerüche haben einen direkten Einfluss auf unser Befinden. Verschiedene ätherische Öle können die Stimmung heben, die Konzentration oder Entspannung fördern. Lemongras (erheiternd, belebend)Mandarine (schenkt Gelassenheit, stimmungsaufhellend)Rose (stimmungsaufhellend, harmonisierend)Orange (erheiternd)Bergamotte (erheiternd)Lavendel (beruhigend, antidepressiv)Grapefruit (motivierend, stimmungsaufhellend)Zitrone (konzentrationsfördernd, stimmungsaufhellend)Melisse (beruhigend und angstlösend)Pfefferminze (vitalisierend) Je nachdem welche persönlichen Erlebnisse Deine Kinder und Du mit den Gerüchen verbindet, können diese natürlich auch eine ganz andere Wirkung haben. Schaut da selbst was für Euch passt. 2. Die Herzbox Eine sehr schöne Inspiration, die ich von Mira (und das fliegende Haus) habe, ist die Herzbox. In die Herzbox könnt Ihr, wenn Gefühle auftauchen, entsprechende Kärtchen oder Plättchen stecken und Euch abends im Bett über die Gefühle, die Ihr heute hattet unterhalten. So bekommen alle Gefühle Raum und werden gehört, was die Verarbeitung von aufwühlenden Situationen erleichtert. Gebe Deinen Kindern eine Box, in deren Deckel Du einen Schlitz geschnitzt hast. Sie können die Box ganz nach Belieben verzieren. Entspanne Dich in der Zeit! Das muss nicht groß angeleitet werden. Die Box muss am Ende auch keinen Preis gewinnen. Unsere ist einfach nur ungleichmäßig rot angemalt und hat Flecken, die Plättchen sind verknickt. Macht nichts!! Anspruch los lassen ;-) Unsere perfekt unperfekte Herzbox :-) Schnelle Alternative, falls Deine Kinder noch nicht alleine basteln können: Nimm einen Briefumschlag und zerteile einfach DIN A 4 Blätter in 4 Teile und schreibe die Gefühle auf die Papiere. Deine Kinder können den Umschlag und die Papiere dann einfach noch ein bisschen "bekritzeln". Wenn es im Alltag dann doch irgendwie wieder…

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Impulse für Unterstützung im Lockdown Teil 2

Einfache Essensideen Couscous (wird einfach mit heißem Wasser übergossen) mit fertiger Tomatensoße, dazu rohe Paprika, Möhre, GurkeTiefkühlpizza mit zusätzlichem Gemüse gepimpt oder mit rohem Gemüse dazu (Ich erwähne das, weil ich glaube, dass sich manche Eltern schlecht fühlen, wenn es Tiefkühlpizza gibt. In Kombination mit etwas Gemüse ist das vor allem im Zusammenspiel mit der Freude, die das auslöst super gesund :-) Bei uns gibt es das seit ein paar Monaten regelmäßig, obwohl wir echt essenspingelig sind ;-) ) Nudeln mit Sahnesauce, Lachs und BrokkoliBrotscheiben im Backofen mit Gemüse und Käse überbacken (etwas nährstoffreichere Pizzaalternative)Reis mit Tiefkühlerbsen in Tomaten- oder Sahnesauce, dazu Bratling oder Hackfleisch o.ä. Rohe Möhre dazu oder noch in die Pfanne/den Topf schneidenNudelauflauf: einfach nur Nudeln, fertige Tomatensauce, Ei, Gemüse (z.B. Erbsen, Möhren, kleine Zwiebeln (eventuell anbraten und in die Sauce pürieren), Zucchini, Paprika), Käse drauf, fertigGemüsesuppe mit Brötchen: Einfach verschiedenes Gemüse (Brokkoli, Erbsen, Paprika, Möhre) in fertiger Tomatensauce mit Wasser, Brühe und etwas Olivenöl kochen. Je nach Vorliebe eventuell kurz den Pürierstab rein halten oder komplett pürieren.Erbsensuppe komplett püriert mit Brühe, Schmand oder Sahne und eventuell vorher angebratenen Zwiebeln und Knoblauch. Schmeckt süßlich und hat eine tolle Farbe. In Kombination mit der oberen Suppe auch komplett püriert, kann man sie gleichzeitig auf den Teller schütten, so dass es einen grünen und einen roten Halbkreis gibt :-) Und hier noch eine unbeauftragte "Werbung von Herzen": Wir lieben die Bio-Tomatensaucen (mit Kräutern oder vegetarische Bolognese mit 43% Gemüse) im Glas von DM. Da ist kein Zucker zugesetzt und…

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Am Ende der Kräfte?! 11 Impulse zur Unterstützung im Lockdown

Teil 1: Viele Familien brechen gerade zusammen unter all der Last, die sie im Lockdown mit geschlossenen Kindergärten und geschlossenen Schulen im Homeoffice oder im Wochenbett zu tragen haben.Ich lese so viele Posts von Mamas, die am Ende sind. Ausgelaugt, depressiv, wütend... Deshalb möchte ich hier einen sich stetig erweiternden Pool von Impulsen und konkreten Hilfen entstehen lassen. Auf dieser Seite findet Ihr Übungen, Spiele, Anregungen, Links, Produkte usw, die Euch helfen diese Zeit durchzustehen. Aufgabenteilung Klingt banal, aber ich weiß, dass das in vielen Familien nicht wirklich praktiziert wird. Es macht Sinn sich hier einmal hinzusetzen und einen Plan zu schreiben. Wer ist wann für die Kinder zuständig? Wer ist wann für das Homeschooling zuständig? Wer kocht wann usw? Auch wenn Du nicht arbeitest, können Haushalt und Kinder nicht zu 100% in Deinem Bereich liegen. Denn das ist ein 24/7 - Job! Geh also mit Deinem Partner ins Gespräch und schaut wie Ihr die aktuelle Situation gemeinsam tragen könnt. Achte darauf, dass Du achtsam ins Gespräch gehst und nicht vorwurfsvoll. Denn eventuell fühlt sich auch Dein Partner überlastet. (Gestiegene Anforderungen im Job, höherer Druck, Angst um den Job?! Nach der Arbeit schlechte Stimmung zu Hause?!) Falls die Gemüter bei so einem Gespräch leicht erhitzen, nehmt Euch vielleicht eine außenstehende Person hinzu, die ein wenig auf gewaltfreie Kommunikation achtet. Achte auf Deine Atmung Ich werde nicht müde, es immer wieder zu betonen :-) Deine Atmung ist eng verknüpft mit Deinem Wohlbefinden. Wenn Du gestresst bist, atmest Du flacher, wodurch Deine…

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Wer bin ich oder wer möchte ich sein?

Ich bin Mama. Natürlich nicht nur. Ich bin auch Familienmanagerin, Beschützerin, Wäschefrau, Köchin, Bäckerin, Hinterherräum-Tante, Geschichtenerzählerin, Tränentrocknerin, Boxsack, Mutmacherin, Monsterjägerin, Sängerin, Blitzableiter, Eventmanagerin... puh... Also... "Mama" hat es doch ganz gut zusammen gefasst, oder?! Das ist so viel... Ich möchte weniger sein müssen und doch frage ich mich: War ich nicht mal viel mehr? Mehr "ich selbst" vor allem!? Manchmal (oder besser oft?!) passiert es, dass wir im Alltag irgendwie uns selbst vergessen. Unsere eigenen Bedürfnisse, unsere Träume, unsere Visionen und Kraftquellen. Immer mehr Spannung sammelt sich in uns an, die sich dann mehr und mehr im Umgang mit den Menschen, die wir eigentlich lieben, entlädt. Vom Außen ins Innen Im Alltag befinden wir uns oft im Außen. Wir nehmen wahr, was uns an Anderen stört und was wir uns anders wünschen. Doch bevor wir beginnen z.B. mit unserem Partner zu reden und Lösungen für unsere Beziehungen zu suchen, dürfen wir mit uns selbst reden. (Impulse für Deine Paarbeziehung findest Du in meinem Artikel Eltern sein - Paar bleiben: 7 Impulse für den Alltag") Denn die Qualität unserer Beziehungen hat ganz viel mit unseren eigenen Glaubenssätzen zu tun. Was Du denkst, bist DuWas Du bist, strahlst Du ausWas Du ausstrahlst, ziehst Du anBuddha Also, was denkst Du über Dich? Welche der folgenden beispielhaften Glaubenssätze klingen in Dir an? Ich bin gut wie ich binIch bin WillkommenIch darf mich abgrenzenIch bin geliebtIch bin wertvollMeine Bedürfnisse sind wichtig Ich genüge nichtIch muss funktionierenIch falle zur LastIch bin schuldIch bin nicht wichtigIch muss…

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Eltern sein – Paar bleiben: 7 Impulse für den Alltag

"Ein Kind würde unser Liebesglück perfekt machen" In der Theorie klang das wundervoll, oder?! Nach tiefer Verbundenheit und inniger Liebe. Aber, wenn aus einem Liebespaar ein Elternpaar wird, ist auf einmal nichts mehr wie vorher. Unbeschwerte Zweisamkeit weicht ganz viel Verantwortung, schlafarmen Nächten, Sorgen und Ängsten, die man vorher nicht kannte. Wir dürfen uns selbst und den anderen ganz neu kennenlernen. Und das ist viel weniger spannend, als dass es vielmehr zu intensiven Spannungen führt. Deshalb ist die Frage: "Eltern sein - Paar bleiben. Wie funktioniert das?" eine sehr wichtige Frage. In diesem Blogbeitrag möchte ich Euch 7 Ideen mit auf den Weg geben, die Euch in Eurem Umgang miteinander inspirieren dürfen. Impuls 1: Schaue einmal nur auf Dich und Deine Rolle als Mutter und Ehefrau/Partnerin Bevor wir in Beziehung mit anderen gehen, ist es wichtig, dass wir mit uns selbst in Beziehung gehen. Wenn wir selbst in unserer Mitte sind, gestalten sich Beziehungen mit anderen auch deutlich einfacher. Dafür ist es sehr hilfreich, wenn wir uns unserer selbst und unserer Wünsche, Hoffnungen und Ängste bewusst sind. Schon die Bewusstwerdung kann ganz automatisch Änderungen anstoßen. Vielleicht magst Du Dir ein schönes Notizbuch nehmen und Dir aufschreiben was Dir zu folgenden beispielhaften Fragen einfällt: Was ist mir wichtig? Generell im Leben und in Bezug auf Paarbeziehungen und Familie. Was brauche ich? Was wünsche ich mir? Sowohl für mich persönlich (bezogen auf Beruf, Freizeit, Freundschaften, Geld...), als auch in der Beziehung Was triggert mich? In der kommenden Woche veröffentliche ich den Artikel…

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Mama-Stress: 3 Tipps, wie du mithilfe von Mentaltraining gelassener wirst

Ein Gastbeitrag der wunderbaren Elisa von elisastangl.com. Hi, ich bin Elisa und als Mental- und Resilienztrainerin unterstütze ich Mamas dabei, mehr Gelassenheit zu entwickeln und achtsam durch den Familienalltag zu gehen. Seit 10 Jahren sind Minimalismus und Achtsamkeit Teil meines Lebens und diese haben mich vor allem gelehrt, bewusster mit meinen Ressourcen umzugehen und meinen Blick in schwierigen Zeiten nach innen zu richten. Ganz nach dem Motto: „Dein Außen ist nur ein Spiegel deiner Selbst.“ Seien wir doch mal ehrlich, Mama zu sein ist nicht immer einfach! Neben der Kinderbetreuung müssen wir uns um den Haushalt kümmern, perfekte Ehefrauen sein und natürlich auch Karriere machen... Zumindest ist das die Vorstellung vieler werdender Mütter, die nach der Geburt ihrer Kinder plötzlich gnadenlos in die Realität geworfen werden – und ja, auch ich spreche da ganz eindeutig aus Erfahrung ;-) Kein Wunder also, dass viele Mamas mit dem Wunsch, alles richtig und ideal zu machen, in die Überforderung und somit auch im schlimmsten Fall ins Burnout geraten. Denn dieses ist keine Seltenheit! Stress im Mama-Alltag ist ein immer präsenter werdendes Thema, das zum großen Teil durch den Wegfall der Großfamilien und schrumpfenden sozialen Netzwerke begünstigt wird. Die Resilienz sinkt, denn Mamas haben immer weniger Halt und Unterstützung mit den alltäglichen Herausforderungen, so dass sie tatsächlich immer mehr unterschiedliche Rollen unter einen Hut bringen müssen. Die gute Nachricht ist: es gibt viele Mittel und Wege, um mit diesem Stress umzugehen und gelassener zu werden. Eine davon ist das Mentaltraining, dass ich dir in…

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Warum das Recht auf Selbstbestimmung von Kindern unseren Alltag entstressen kann

Es gab eine Zeit, da habe ich mit unseren Kindern oft in Form von Drohungen gesprochen. "Tust Du dies nicht, bekommst Du das nicht". Wenn sie mich gefragt haben, warum sie etwas tun sollen, habe ich, wenn ich besonders gestresst war, manchmal einfach gesagt: "Weil ich das sage! Eltern sind halt die Chefs im Haus". Eltern als Chefs... das hat leider so gar nichts mit "Team Familie" zu tun. Dieser Umgang hat sich ständig nach Kampf angefühlt, bzw war er das ja auch. Es hat mir total viel Energie gezogen, war es doch eine Art der Kommunikation, die nicht gerade vor Liebe und Zugewandtheit übersprudelt. Und vor allem ignoriert dieser Umgang das Recht auf Selbstbestimmung von Kindern eigentlich komplett. Aber diese Art der Kommunikation mit Kindern erlebe ich wirklich viel. Erwachsenenwelt vs. Kinderwelt Warum ist das so? Der Alltag mit Kindern kann ganz schön anstrengend werden. Die Bedürfnisse von Kindern sind oft so ganz andere, als die der Erwachsenen. Und wenn man Arbeit, Termine, Haushalt und irgendwo noch die eigenen Bedürfnisse im Alltag unter bringen möchte, verliert man als Eltern schnell den Blick und die Sensibilität für die Entwicklungsphasen und Bedürfnisse der Kinder. Wir hetzen durch unseren Alltag und um alles irgendwie zu schaffen, müssen nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Kinder funktionieren... glauben wir. Wie unfassbar anstrengend ist es dann, wenn die Kinder einen ganz anderen Rhythmus haben. Und erst noch etwas fertig machen, etwas bestaunen, gerade wie eine Katze schleichen möchten oder einfach keine Lust haben uns…

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Leichtigkeit im Mama-Alltag: 7 erprobte Schritte

Wünschst Du Dir für Dein Leben mehr Leichtigkeit? Weniger Schwere, Anstrengung, Stress und Unruhe? Im Folgenden beschreibe ich 7 Schritte, die Dir helfen werden zu mehr Leichtigkeit zu finden. Die ersten beiden Schritte sollten zu Beginn stehen, doch alle weiteren Schritte kannst Du in beliebiger Reihenfolge tun. Es wird ganz sicher auch zwischendurch Rückschritte geben. Das ist ok und ist Teil eines Veränderungsprozesses. Ich empfehle Dir die 7 Schritte aufzuschreiben und irgendwohin zu hängen, wo Du sie regelmäßig siehst. Denn sonst wirst Du immer wieder davon abkommen. Es ist wichtig Dir all die Punkte immer wieder bewusst zu machen, weil sie sonst ganz schnell im Alltag unter gehen. Leichtigkeit Schritt 1: 𝓥𝓸𝓻𝓼𝓽𝓮𝓵𝓵𝓾𝓷𝓰 𝓿𝓸𝓷 𝓛𝓮𝓲𝓬𝓱𝓽𝓲𝓰𝓴𝓮𝓲𝓽 𝓴𝓸𝓷𝓴𝓻𝓮𝓽𝓲𝓼𝓲𝓮𝓻𝓮𝓷 Mache Dir zuerst einmal bewusst, was für Dich Leichtigkeit bedeutet. Wie möchtest Du Dich fühlen? Wie möchtest Du gerne auf Situationen reagieren? Schreibe Dir Dein Ziel auf, als wäre es bereits eingetreten. Verwende positive Formulierungen. Also statt "Ich bin nicht mehr ständig genervt" -> "Ich begegne mir und meinen Mitmenschen mit Wohlwollen und Verständnis". Hier ein paar weitere Beispiele: ⭐️ Ich stehe morgens mit einem Gefühl der Freude und Unbeschwertheit auf ⭐️ Ich fühle mich wohl in meinem Körper ⭐️ Ich bin dankbar für die täglichen Herausforderungen, an denen ich wachsen kann ⭐️ Ich genieße die Einschlafbegleitung meiner Kinder, fühle mich ruhig und ganz im Moment ⭐️ Ich achte das Recht auf Selbstbestimmung meiner Kinder und kann loslassen von festgefahrenen Vorstellungen (Wenn Du Dich an dieser Stelle fragst: "Was soll das jetzt bedeuten?" ...In der…

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Wut: Warum sie wichtig ist und wie Du verhinderst, dass Du von Aggressionen überwältigt wirst

Mama-Wut. Immer noch ein Tabuthema, oder?! Bist Du auch manchmal so furchtbar wütend? Könntest ausrasten oder tust es vielleicht sogar? Wusstest Du, dass es vielen Mamas so geht? Ich fühlte mich lange Zeit allein mit dieser Wut. Die war natürlich auch schon da, bevor ich Kinder hatte. Das erste Mal verwundert festgestellt, dass auch andere Frauen wütend sind, habe ich mit ungefähr 23 Jahren. Das hat mich schon ein bisschen erleichtert, weil ich wirklich dachte, meine Gefühle seien nicht normal und vor allem absolut inakzeptabel. Dass man wütend auf seine eigenen Kinder sein kann, konnte ich mir zu dem Zeitpunkt noch gar nicht vorstellen. Umso erschrockener war ich, als mich als Mutter auf einmal regelrechte "Wut-Tornados" erfassten. Ich wollte die Wut weg haben! Und habe mich so danach gesehnt ein total ausgeglichener, gelassener Mensch zu sein. Als ich stark mit meiner Wut zu kämpfen hatte, gab es das Buch "Mama, nicht schreien" leider noch nicht, was ja mittlerweile sehr bekannt ist. Ich habe mich also allein gefühlt mit diesem Thema und mich geschämt. Warum sollten wir die Wut annehmen, statt sie abzulehnen? Natürlich ist es wichtig darauf zu achten, dass Wut nicht Deinen Alltag dominiert, aber sie ist Teil des Lebens. Sie gehört dazu. Genauso wie Freude, Glück, Liebe, Angst, Trauer, Scham usw. Wut und Aggression haben sogar einen Sinn. Ich finde das Wort "Aggression" klingt furchtbar! Es klingt nach Zerstörung. Doch was ist Aggression eigentlich? Bei Wikipedia findet man als Definition: "Sie ist ein biologisch in Tieren und Menschen verankertes Verhaltensmuster zur Verteidigung…

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Gefühle: Warum es als Eltern besonders wichtig ist sich seiner Gefühle bewusst zu sein

Die eigenen Kinder triggern die komplette Gefühlspalette. Nicht nur Gefühle wie Freude, Dankbarkeit und Liebe, sondern auch zum Teil starke Wut. Dass man mal genervt ist von seinen Kindern, kann man sich, bevor man Eltern wird, noch gut vorstellen. Aber, dass im Zusammensein mit unseren Kindern auch sehr negative Gefühle zutage kommen können, ist eigentlich unvorstellbar, bevor man es nicht selbst erlebt hat. Doch Schuld oder verantwortlich sind unsere Kinder niemals für unsere negativen Gefühle! Sie legen ihre kleinen Finger genau in die Wunden, die wir lange versucht haben zu verstecken. Wenn wir da nicht ehrlich hinschauen können und uns die Trennung von Auslöser, Ursache und Gefühl nicht gelingt, werden sowohl wir selber, als auch unsere Kinder darunter leiden. Deshalb: Werde Dir Deiner Gefühle bewusst! Werde Dir bewusst über Deine Vergangenheit, Deine Ängste, Blockaden und Erwartungen. Hast Du zum Beispiel in Deiner Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass Deine Grenzen nicht respektiert wurden, kann ein ganz natürliches kindliches Verhalten Dich völlig wahnsinnig machen. Der Schmerz über die Grenzüberschreitung der Vergangenheit wird dann in Situationen ausgelöst, in denen Dein Kind Deine Grenze nicht achtet. Bist Du Dir nun Deiner Erfahrungen der Vergangenheit nicht bewusst, kann es passieren, dass Du in diesem Moment all Deinen unverarbeiteten Schmerz über Deinem Kind ausschüttest. Die Reflexion und Erkenntnis ist die wichtigste Grundlage, um mit Deinen Gefühlen sozialverträglich umzugehen. Vielleicht trägst Du durch negative Erfahrungen Deiner Vergangenheit auch ein Gefühl von Ohnmacht oder Unterlegenheit mit Dir herum. Das kann dazu führen, dass Du ein übersteigertes Macht- und…

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