5 Tipps: Haushalt vereinfachen mit Routinen

5 Tipps: Haushalt vereinfachen mit Routinen

Wie bereits in meinem Beitrag Rituale und Routinen: Warum sie Deinen Alltag entstressen angekündigt, kommt hier heute der wunderbare Beitrag von Diana von www.mami-schafft-ordnung.de über Routinen im Haushalt:

Routinen vereinfachen deinen Alltag – und deinen Haushalt! Eine Routine im Haushalt sorgt dafür, dass du fast wie auf Autopilot aufräumst, putzt und kochst. Und wenn du eine Haushaltsroutine entwickelt hast, die so richtig gut läuft, hast du so viel mehr freie Zeit für dich oder deine Familie.

Daher habe ich dir heute meine 5 besten Tipps mitgebracht, wie du mit Routinen in deinem Haushalt startest.

Tipp Nr. 1: Finde die passende Routine für DEINEN Alltag

Wir tendieren sehr häufig dazu, uns Routinen bei anderen abschauen zu wollen. Gegen ein bisschen Inspiration und Tipps ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Das Problem ist nur: Die eigene Situation, der eigene Alltag ist immer so individuell, dass die Routinen anderer Leute nicht zwangsläufig da rein passen.

Wenn du dich also bei anderen inspirieren lässt, dann prüfe immer, ob das für dich passt. Und wenn es nicht passt, dann liegt es nicht an dir! Dann hast du einfach noch nicht die richtige Routine gefunden.

Tipp Nr. 2: Stelle fest, was bereits funktioniert und was nicht

Schreibe dir auf, welche Routinen du schon hast. Wie funktionieren die aktuell für dich? Was nicht gut funktioniert kannst du versuchen zu optimieren oder ganz weg zu lassen und stattdessen etwas Neues zu probieren.

Es macht keinen Sinn, sich durch unpassende Routinen durchzuquälen. Klar, Putzen macht nicht unbedingt Spaß. Aber wenn du dich jedes Mal so extrem überwinden musst, dann schau, ob es an der Routine liegen könnte. Oder hast du hier vielleicht gar keine und es fällt dir deshalb so schwer?

Tipp Nr. 3: Dein Mindset ist wichtig

Das Ziel ist es, den Haushalt zu vereinfachen, ihn mit Leichtigkeit zu erledigen. Die Basis dafür sind nicht alleine gute, zeiteffiziente Putztipps, sondern dein Mindset!

Wie oft sagst du zu dir selbst, dass du es sowieso nicht schaffst, Ordnung zu halten? Dass du halt ein unordentlicher Mensch bist? Dass du keine Zeit dafür hast? Oder dass du niemanden hast, der dir hilft?

Ich weiß, dass du dich so fühlst. Und ich weiß, dass du das für Tatsachen hältst. Ich war auch mal an diesem Punkt. Das stimmt aber so nicht. Eine Tatsache ist, dass du als berufstätige Mama nur ein bestimmtes Zeitkontingent zur Verfügung hast für deine Familie und deinen Haushalt.

Entscheidend ist aber, wie du mit dieser Tatsache umgehst! Du hast zwei Möglichkeiten:
Entweder du sagst dir “Ich habe sowieso keine Zeit dafür und fange daher gar nicht erst an!” oder du switcht deine Gedanken um in “Okay, ich habe nur 30 Minuten Zeit – was kann ich konkret erledigen, damit es besser wird (nicht perfekt!)?”

Merkst du den Unterschied? Du denkst dann nicht mehr nur in Problemen, sondern in Lösungen – und das bringt dich in deinem Haushalt weiter.

Tipp Nr. 4: Fange mit einer Sache an – dein Schneeball

Wenn du noch gar keine Routinen hast, die gut laufen, dann fange mit nur einer einzigen Sache an.

Wir wollen Fortschritt, keinen Perfektionismus. 

Kennst du den Schneeballeffekt? Wenn du einen Schneeball rollst, ist er am Anfang noch klein. Je weiter du ihn aber rollst, desto größer wird er – bis du einen ganzen Schneemann bauen kannst.

Und diesen Schneeball suchst du jetzt in deinem Haushalt! Welcher Bereich würde sofort zu einer Verbesserung im ganzen restlichen Haushalt führen, sobald du hier deine Routinen hast?

Ein Beispiel:
Vielleicht ist es bei dir das Thema Kochen & Essen. Vielleicht kommst du hier gar nicht mehr hinterher mit dem Einkaufen, verlierst hier viel Zeit und fragst dich jeden Tag immer wieder gestresst, was du bloß kochen sollst. Vielleicht würde dir hier eine Essensplanung helfen – und damit meine ich nicht eine einmalige Sache, sondern eine Routine! Jeden Sonntag setzt du dich hin und planst die Mahlzeiten für eine Woche & gleich dabei deinen Einkaufszettel – oder jeden anderen Tag, der passt. Wichtig ist nur, dass du es regelmäßig machst, damit es zu einer Routine und letztendlich zu einer Gewohnheit wird.

Diese Routine würde dir so viel Stress und Zeit einsparen!

Welcher Bereich würde deinen Alltag enorm vereinfachen? Beginne hier!

Tipp Nr. 5: Benutze einen Timer

Seit ich gesehen habe, wie der Timer meinen Haushalt vereinfacht, nutze ich ihn für alle Lebensbereiche!

Wir tendieren meistens dazu, mit einer kleinen Sache anzufangen und uns dann in den Folgeaufgaben zu verlieren. Vielleicht kennst du das ja vom Aufräumen: Du willst nur deine Kaffeetasse in die Spüle stellen und stellst fest, dass du noch den Abfluss reinigen wolltest – als du nach dem passenden Putzmittel unter der Spüle suchst, fällt dir der Glasreiniger in die Hände und du gehst erstmal Fensterputzen… oder so ähnlich.

Der Timer hilft dir hier enorm, dich zu fokussieren. Nur eine einzige Aufgabe zu erledigen innerhalb dieser Zeit. Das können 5 Minuten sein oder aber auch 15 Minuten – das findest du mit der Zeit schon heraus.

Setz dir für den Anfang den Timer auf 15 Minuten und lege mit dem Haushalt los. In dieser Zeit lässt sich viel erledigen – und trotzdem ist der Zeitraum schön kurz, um motiviert zu bleiben.

Zusammenfassung: 

Tipp Nr. 1: Finde die passende Routine für DEINEN Alltag
Tipp Nr. 2: Stelle fest, was bereits funktioniert und was nicht
Tipp Nr. 3: Dein Mindset ist wichtig
Tipp Nr. 4: Fange mit einer Sache an – dein Schneeball
Tipp Nr. 5: Benutze einen Timer

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