Leichtigkeit im Mama-Alltag: 7 erprobte Schritte

Leichtigkeit im Mama-Alltag: 7 erprobte Schritte

Wünschst Du Dir für Dein Leben mehr Leichtigkeit? Weniger Schwere, Anstrengung, Stress und Unruhe? Im Folgenden beschreibe ich 7 Schritte, die Dir helfen werden zu mehr Leichtigkeit zu finden. Die ersten beiden Schritte sollten zu Beginn stehen, doch alle weiteren Schritte kannst Du in beliebiger Reihenfolge tun. Es wird ganz sicher auch zwischendurch Rückschritte geben. Das ist ok und ist Teil eines Veränderungsprozesses. Ich empfehle Dir die 7 Schritte aufzuschreiben und irgendwohin zu hängen, wo Du sie regelmäßig siehst. Denn sonst wirst Du immer wieder davon abkommen. Es ist wichtig Dir all die Punkte immer wieder bewusst zu machen, weil sie sonst ganz schnell im Alltag unter gehen.

Leichtigkeit Schritt 1: 𝓥𝓸𝓻𝓼𝓽𝓮𝓵𝓵𝓾𝓷𝓰 𝓿𝓸𝓷 𝓛𝓮𝓲𝓬𝓱𝓽𝓲𝓰𝓴𝓮𝓲𝓽 𝓴𝓸𝓷𝓴𝓻𝓮𝓽𝓲𝓼𝓲𝓮𝓻𝓮𝓷

Mache Dir zuerst einmal bewusst, was für Dich Leichtigkeit bedeutet. Wie möchtest Du Dich fühlen? Wie möchtest Du gerne auf Situationen reagieren? Schreibe Dir Dein Ziel auf, als wäre es bereits eingetreten. Verwende positive Formulierungen. Also statt „Ich bin nicht mehr ständig genervt“ -> „Ich begegne mir und meinen Mitmenschen mit Wohlwollen und Verständnis“.

Hier ein paar weitere Beispiele:

⭐️ Ich stehe morgens mit einem Gefühl der Freude und Unbeschwertheit auf

⭐️ Ich fühle mich wohl in meinem Körper

⭐️ Ich bin dankbar für die täglichen Herausforderungen, an denen ich wachsen kann

⭐️ Ich genieße die Einschlafbegleitung meiner Kinder, fühle mich ruhig und ganz im Moment

⭐️ Ich achte das Recht auf Selbstbestimmung meiner Kinder und kann loslassen von festgefahrenen Vorstellungen (Wenn Du Dich an dieser Stelle fragst: „Was soll das jetzt bedeuten?“ …In der nächsten Woche wird es einen Blogbeitrag dazu geben)

⭐️ Ich kann mich friedvoll und liebevoll abgrenzen

⭐️ Ich kann Kritik dankbar entgegen nehmen, betrachten und mit einem Gefühl von Sicherheit, Selbstliebe und Selbstachtung schauen, ob ich diese Kritik für mich nutzen möchte oder dazu stehen möchte, dass ich es anders sehe

⭐️ Ich kann mit Leichtigkeit dazu stehen, dass meine Priorität gerade nicht auf dem Haushalt liegt

⭐️ Ich lache oft und gerne

Leichtigkeit Schritt 2: 𝓡𝓮𝓯𝓮𝓻𝓮𝓷𝔃𝓰𝓮𝓯ü𝓱𝓵 𝓱𝓮𝓻𝓼𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮𝓷

Im nächsten Schritt mache Dir bewusst in welchen Bereichen Deines Lebens Du diese Leichtigkeit bereits lebst oder in welchen Momenten Du sie spürst. Fühle Dich hinein in dieses Gefühl der Leichtigkeit. Konzentriere Dich also nicht auf den Mangel, sondern darauf wo und wann Du bereits Leichtigkeit spüren kannst. Denn wenn Du es schaffst Deinen Fokus auf die Leichtigkeit zu setzen, statt auf die Schwere, die Ungeduld oder die Strenge, wird es Dir viel leichter fallen sie immer mehr auszubreiten.

Leichtigkeit Schritt 3: 𝓥𝓮𝓻𝓰𝓮𝓫𝓾𝓷𝓰 𝓾𝓷𝓭 𝓛𝓸𝓼𝓵𝓪𝓼𝓼𝓮𝓷

Groll, Rachegefühle, festklammern, vorwurfsvoll und nachtragend sein… all das ist das Gegenteil von Leichtigkeit.

Wie soll man befreit und leicht durch`s Leben gehen, wenn man tief in sich etwas trägt, das einen in Wut und Vorwürfen gefangen hält? Oder auch, wenn man täglich irgendwem irgendetwas vorwirft und übel nimmt?

Auch wenn Vergebung für Dich jetzt vielleicht nach Unterordnung und Passivität klingt, die Entscheidung und Umsetzung von Vergebung ist alles andere als passiv oder unterordnend. Vergebung bedeutet Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen, statt in der passiven Opferrolle zu verharren.

Lies dazu gerne meine Artikel Vergebung: Warum sie für Dein Wohlbefinden wichtig ist und wie Du es schaffst zu vergeben und Loslassen: Warum es manchmal so verdammt schwer ist und wie Du es trotzdem schaffst

Leichtigkeit Schritt 4: 𝓐𝓾𝓼𝔃𝓮𝓲𝓽𝓮𝓷

Um ein Gefühl von permanenter Anspannung zu reduzieren, ist es absolut wichtig, dass Du Dir Auszeiten nimmst. Dass Du immer wieder innehälst, in Dich hinein horchst und schaust was Du brauchst.

Denn Stresshormone verhindern eine Regeneration der Zellen, stören die Verdauung und somit die Aufnahme wichtiger Nährstoffe. Mit einer gestörten Verdauung und Krankheitssymptomen, die aus fehlender Regeneration entstehen können, kann sich kein Gefühl der Leichtigkeit einstellen.

Nimm Dir immer wieder kurze Momente im Alltag, in denen Du Dein Gedankenkarussell anhälst und tief in den Bauch atmest. Geführte Meditationen oder Atemübungen können wahre Wunder bewirken.

Leichtigkeit Schritt 5: 𝓓𝓪𝓷𝓴𝓫𝓪𝓻𝓴𝓮𝓲𝓽

Ein weiterer wunderbarer Weg zu mehr Leichtigkeit ist Dankbarkeit. Mache Dir täglich bewusst, für was Du dankbar sein kannst. Viele Dinge, die uns manchmal so selbstverständlich erscheinen, sind wunderbare Gründe, um dankbar zu sein: das nette Lächeln eines Mitmenschen, Gesundheit, unser Partner, unsere Kinder, Freunde, genug Geld für ein Zuhause und um Essen kaufen zu können, eine Krankenversicherung, die Möglichkeit Elternzeit nehmen zu können und trotzdem Geld zu bekommen, Frieden und und und

Durch Dankbarkeit schüttet Dein Körper die Glückshormone Dopamin und Serotonin aus.

Integrierst Du täglich einige Minuten Dankbarkeit, wird das Deine Stimmung positiv beeinflussen. Ihr könnt es als Ritual beim Abendessen etablieren. Jeder sagt, was er/sie heute besonders schön fand und wofür er/sie dankbar ist. Das macht gleich der gesamten Familie gute Laune.

Versuche außerdem mal in einem Moment, in dem Du unzufrieden bist, darüber nachzudenken, für was Du alles dankbar sein kannst.

Oft stellen sich schwierige Situationen im Nachhinein doch als sinnvoll heraus. So dass wir selbst für schwierige Situationen dankbar sein können. Nimm sie als Herausforderungen an, an denen Du wachsen kannst.

Leichtigkeits-Tipp 6: 𝓥𝓮𝓻𝓼𝓽ä𝓷𝓭𝓷𝓲𝓼 𝓯ü𝓻 𝓓𝓮𝓲𝓷 𝓚𝓲𝓷𝓭

Egal, was Dein Kind für einen Mist baut, mache Dir immer wieder bewusst: entweder Dein Kind braucht Aufmerksamkeit oder es ist sich selbst nicht bewusst, dass das, was es tut, Mist ist oder es hat einfach noch keine gute Strategie gefunden, mit der es mit Unzufriedenheit oder Wut umgehen kann. Weil es entweder noch nicht über die Erfahrung verfügt oder die Impulssteuerung noch nicht so ausgeprägt ist oder es einfach gerade zu müde ist, zu sehr im Spiel vertieft oder ähnliches, um sich „angepasst“ zu verhalten.

Du selbst wirst Dich deutlich freier und leichter fühlen, wenn Du nicht schimpfst, sondern fragst was es da tut und wieso es das tut. Aus Kindersicht gibt es oft gute Erklärungen. Lass die Erklärungen gelten und stülpe nicht Deine Erwachsenenwelt über Dein Kind. Das ist natürlich leichter gesagt als getan! Aber im Endeffekt ist das eine Übungssache. Und wenn Du zu Anfang auch nur manchmal daran denkst Dein Kind mit einem Blick voller Verständnis zu betrachten, ist das schon sehr wertvoll!

Auch die Sichtweise, dass auch ein Kind ein natürliches Recht auf Selbstbestimmung hat, ist sehr hilfreich, um aus dem Modus des ständigen Aufregens heraus zu kommen.

Leichtigkeits-Tipp 7: 𝓟𝓯𝓵𝓮𝓰𝓮 𝓓𝓮𝓲𝓷𝓮𝓷 𝓚ö𝓻𝓹𝓮𝓻, 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓓𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓢𝓮𝓮𝓵𝓮 𝓛𝓾𝓼𝓽 𝓱𝓪𝓽 𝓭𝓪𝓻𝓲𝓷 𝔃𝓾 𝔀𝓸𝓱𝓷𝓮𝓷

Ernährung, Bewegung, Körperpflege…

Wenn Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst, wirkt sich das natürlich auch auf Deine Psyche aus (und umgekehrt).

Leichtigkeit hat auch etwas damit zu tun, ob Du Dich in Deinem Körper wohl fühlst. Ein Körper, der vollgestopft ist mit Chips, Schokolade, einem schnellen belegten Brötchen im Vorübergehen oder ähnlichem, kann sich nicht leicht fühlen. Dein Körper braucht frische, hochwertige Nahrung, die Du in Ruhe zu Dir nimmst. Nahrung soll Dich nähren und nicht nur Deinen Bauch füllen.

Für die Produktion von Glückshormonen benötigen wir auch gute Nährstoffe.

Außerdem gibt ausreichend Bewegung Deinem Körper die Möglichkeit all die Nährstoffe richtig zu verdauen und weiter zu transportieren. Deshalb bewege Dich täglich. Gehe immer die Treppe, wenn es irgendwie möglich ist, statt den Fahrstuhl zu nehmen. Fahr mit dem Fahrrad, statt mit dem Auto oder der Bahn. Baue vor dem Duschen 25 Kniebeuge ein. Stehe, wenn Du am Schreibtisch arbeitest, regelmäßig auf.

Auch von Außen darfst Du Deinen Körper pflegen. Denn Körperpflege ist Seelenpflege. Ich habe mich z.B. fast nie eingecremt, geschweige denn sowas wie Reinigungsmilch o.ä. benutzt. Aber seit dem ich das tue, habe ich noch ein deutlich besseres Körpergefühl, was sich wiederum positiv auf meine Stimmung auswirkt.
Achte dabei auf gute Produkte ohne synthetische Konservierungsstoffe.

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