Mama-Stress: 3 Tipps, wie du mithilfe von Mentaltraining gelassener wirst

Mama-Stress: 3 Tipps, wie du mithilfe von Mentaltraining gelassener wirst

Ein Gastbeitrag der wunderbaren Elisa von elisastangl.com.

Hi, ich bin Elisa und als Mental- und Resilienztrainerin unterstütze ich Mamas dabei, mehr Gelassenheit zu entwickeln und achtsam durch den Familienalltag zu gehen. Seit 10 Jahren sind Minimalismus und Achtsamkeit Teil meines Lebens und diese haben mich vor allem gelehrt, bewusster mit meinen Ressourcen umzugehen und meinen Blick in schwierigen Zeiten nach innen zu richten. Ganz nach dem Motto: „Dein Außen ist nur ein Spiegel deiner Selbst.“

Seien wir doch mal ehrlich, Mama zu sein ist nicht immer einfach! Neben der Kinderbetreuung müssen wir uns um den Haushalt kümmern, perfekte Ehefrauen sein und natürlich auch Karriere machen…

Zumindest ist das die Vorstellung vieler werdender Mütter, die nach der Geburt ihrer Kinder plötzlich gnadenlos in die Realität geworfen werden – und ja, auch ich spreche da ganz eindeutig aus Erfahrung 😉

Kein Wunder also, dass viele Mamas mit dem Wunsch, alles richtig und ideal zu machen, in die Überforderung und somit auch im schlimmsten Fall ins Burnout geraten. Denn dieses ist keine Seltenheit! Stress im Mama-Alltag ist ein immer präsenter werdendes Thema, das zum großen Teil durch den Wegfall der Großfamilien und schrumpfenden sozialen Netzwerke begünstigt wird. Die Resilienz sinkt, denn Mamas haben immer weniger Halt und Unterstützung mit den alltäglichen Herausforderungen, so dass sie tatsächlich immer mehr unterschiedliche Rollen unter einen Hut bringen müssen.

Die gute Nachricht ist: es gibt viele Mittel und Wege, um mit diesem Stress umzugehen und gelassener zu werden. Eine davon ist das Mentaltraining, dass ich dir in meinem heutigen Blogbeitrag vorstellen möchte.

Davor möchte ich aber die vielleicht wichtigste Frage zu Beginn klären:

Was ist Mentaltraining überhaupt?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine Trainingsform, um deinen Verstand oder dein Denken zu verändern oder stärken. Den Ursprung hat das Mentaltraining in der Sportpsychologie, wo neben dem körperlichen Training Bewegungsabläufe mental einstudiert werden, um die tatsächliche Handlung zu verbessern.

Das ist schön und gut, aber was hat das jetzt mit Stress zu tun?

Vielleicht ist dir bereits aufgefallen, dass einige deiner Gedanken nicht unbedingt harmoniefördernd sind. Diese sogenannten inneren Stressverstärker führen dazu, dass du belastende Situationen negativer bewertest und dich folglich gestresst fühlst. Dazu gehören beispielsweise der Perfektionismus, Versagensängste oder nicht „Nein“ sagen zu können.

Die Aufgabe des Mentaltraining ist jetzt, diese – meist unbewussten – Muster zu entdecken und in positive Gedanken oder Glaubenssätze zu verwandeln. Dadurch wird es dir möglich, gelassener auf Stresssituationen zu reagieren und in deiner eigenen Mitte zu bleiben.

Wie du jetzt konkret Mentaltraining im Alltag einsetzen kannst, möchte ich dir anhand von 3 Tipps mitgeben:

1. Führe ein Stress-Tagebuch

Vielleicht ist dir ja beim Lesen schon der ein oder andere innere Stressverstärker eingefallen. Wenn nicht, macht das natürlich auch nichts 😉 Nimm dir täglich Zeit, um zu reflektieren, welche Situationen Stress in dir ausgelöst haben und was die Ursache dafür gewesen sein könnte. Welche inneren Wünsche und Bedürfnisse wurden dabei gestört und welche alten Glaubenssätze verstecken sich dahinter? Notiere diese und beobachte, ob du ein Muster findest! Alleine dadurch, holst du diese aus deinem Unbewusstsein ins Bewusste, wodurch du mehr Handlungsspielraum erhältst.

2. Setze dir motivierende Ziele

Innere Stressverstärker und Glaubenssätze aufzudecken ist ja schön und gut, aber wie wirst du sie nun los? Ziel des Mentaltrainings ist natürlich, dass du diese auch auflöst! Überlege dir also, welche Gedanken du als sinnvoll und hilfreich für ein gelassenes Mama-Dasein erachtest und notiere dir diese. Und siehe da – tadaa, jetzt hast du Ziele, auf die du hinarbeiten kannst! Notiere dir diese und klebe sie dir an einen Ort, an dem du sie immer wieder sehen kannst. Das könnte z.B. dein Schreibtisch, der Kühlschrank oder die Brieftasche sein.

3. Lebe achtsam

Um dir das ganze Training zu vereinfachen, empfehle ich dir an deiner allgemeinen Achtsamkeit zu arbeiten. Diese hilft dir dabei, innere Stressoren sowie generell stressige Situationen schneller zu erkennen und heftigen Stressreaktionen vorzubeugen. Du lernst dadurch also dich und deinen Körper auf eine ganz neue Art und Weise kennen und kannst so unmittelbar auf diesen reagieren. Beim Achtsamkeitstraining können dir übrigens deine Kinder eine große Hilfe sein, denn diese leben von Natur aus komplett im Moment und genießen somit auch die kleinen Dinge im Leben! Lass dich also am besten ab und zu von ihnen mitreißen und sei einfach ganz im Hier und Jetzt 🙂

Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, dass Mentaltraining ein TRAINING ist. Es nutzt nicht viel, wenn du eine Woche lang daran arbeitest, dann aber wieder aufhörst. Mentaltraining ist wirklich ein wunderbares Werkzeug, um als Mama und Mensch gelassener und entspannter zu werden. Das Ergebnis liegt jedoch vollkommen in deinen Händen! Ganz nach Henry Ford:

„Ob du glaubst du schaffst es oder nicht, du wirst auf jeden Fall recht behalten.“

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Elisa

    Liebe Maureen, ich danke dir für die tolle Gelegenheit einen Gastbeitrag für dich zu schreiben! 🙂
    Alles Liebe, Elisa

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